Anzeigen zum Tod
Vielleicht ist es nicht üblich, aber ich tu es hin und wieder doch mal. Todesanzeigen in Zeitungen anschauen. Ich unterlasse es hier einfach mal, mich über Todesanzeigen zu äußern; ich möchte nicht pietätslos sein.
Und doch las ich im Laufe der Woche eine Todesanzeige, die mich überraschte, ja tatsächlich irgendwie freute. Sie war Erna Baumbauer gewidmet, geschrieben von Maximilian Schell. Handgeschrieben, ein Brief, ohne Datumsanzeige, Begräbnisort und sonstige Informationen, die sonst üblicherweise dort zu finden sind. Einfach ein Brief. Eine Danksagung, die so persönlich und doch so nun ja, den nichtwissenden Leser, völlig berechtig, aussen vor liess.
Erna Baumbauer hätte sich sicher gefreut.
Telegramm nach Friolzheim
So.
Ich begebe mich wohl erstmalig in meinem Leben auf ein eisglattes und hauchdünnes Terrain, bei dem ich schon Bedenken hege, erfüllen zu können, was mir innerlich vorschwebt. Aber ein verlorener Versuch darf nicht als Versuch gelten. Also versuche ich mich, auch auf die Gefahr hin, ein schlechten Erstversuch gestartet zu haben.
Das war das Vorwort.
Der neue Audi TT quattro ist ein Augenschmaus. Ein Auto wie für dieses Jahrzehnt gemacht. Geschmeidig, sportlich, eine runde Sache. Keine Kontur, die dem Auge weh tun würde, kein Zuviel an Schnittigkeit. Wohl dekadent, aber nicht zu mächtig in seiner Erscheinung. Ein Auto, dass beim Ansehen schon einen Vorgeschmack von dem Spaß vermitteln kann, den man haben wird, wenn man das Gaspedal bedient. Überraschend wenig aggressiv wirkt er, fast ein wenig wie “ich will doch nur spielen”. Danke für die schöne Abwechslung auf den grauen Asphalt.
Ein kleiner Kritikpunkt bleibt – das TT prankt zu fett hinten dran und … die Rückansicht erinnert, wenn auch nur weit entfernt, ein ganz klein wenig an einen Volvo, dessen Name ich nicht kenne.
Technische Eckdaten folgen eventuell aus Friolzheim.
Schwarzkopf
Tut mir ein Gefallen: fangt endlich mal an, euch mehr als nur ne Millisekunde Gedanken über euer gesamtes Produktdesign zu machen. Das haut von vorne bis hinten nicht hin.
Ich würde ja fast soweit gehen und sagen, dass ich durchaus glauben mag, dass eure Produkte nicht die schlechtesten sind, aber was ihr da an Döschen, Tuben, Flaschen, Plastikformen, Schriften, Farbelementen, Sprüchen und und und fabriziert, ist ne Katastrophe.
Danke.
Sprachlos
Ich bin Tante geworden – heute, so gegen 15 Uhr.
Was für eine Freude.
Mag ichs, mag ichs nicht.
So einige Male in meinem Leben ist es schon ein Konflikt gewesen, jedes Mal wird er erneut ausgetragen, erbittert und hart - und jedes Mal mit einem offenen Ende. Heute war das Ende aber atemberaubend schön.
Was so atemberaubend war?
Ein sternenklarer Nachthimmel, erhellt von einem über alle Maße hinweg scheinenden Mond. Eine Idylle, die mich zwang, einfach anzuhalten, und ein wenig davon zu genießen. Der Mond schien hell genug, um die nahegelegenen schneebedeckten Berge in ein schimmernden hellblauen Ton zu verwandeln, während die Berge am Horizont tiefblau und majestätisch in den Himmel ragten.
Ich hätte diesen traumhaft schönen Anblick nicht erlebt, hätte ich ausgeschlafen.
Schönes am Sonntagabend.
“Ging es nach mir, sollten wir wieder öfter in den Himmel schauen, denn manchmal fehlt es uns schon sehr
- an Gelassenheit an Vertrauen. Die kleinen Dinge machen es schön, auch wenn sie schnell vergehn.”
Urlaub
Mich plagt die Frage wohin.
Vorschläge?
Filmübersetzungen
Ich sah gestern “Revolutionary road”. Und was fiel auf: Die Übersetzung ist etwas eigenwillig getroffen – “Zeiten des Aufruhrs”. Gut, es ist eine Romanvorlage, da hat man wahrscheinlich einfach den Titel adaptiert, aber dennoch – es fällt immer wieder auf: Übersetzungen englischer Filmtitel sind zum Teil haarsträubend.
Warum? Darum!
the emperor’s new groove – ein Königreich für ein Lama
James Bond 007: Quantum of Solace – James Bond 007: ein Quantum Trost (was sogar fast richtig übersetzt ist…aber wie klingt das bitteschön?)
Besonders amüsant fand ich die Übersetzung die mir per Buschfunk übermittelt wurde
forgetting Sarah Marshall – Nie wieder Sex mit der Ex.
Man man …. wie wärs damit, die Filmtitel einfach mal so zu lassen oder endlich mal n bissl kreativer dabei zu werden. Danke.
Flucht.
Man kennt sie ja, die Flucht- und Rettungspläne in üblichen, langweilig grün, weiß, schwarzem Design. Was mir hier des öfteren auffällt – sind mit Hand gezeichnete Fluchtpläne. Wunderschön schauen sie aus. Mut unglaublich viel Liebe zum Detail….da wird mir wieder klar, warum ich mal Kartographie studieren wollte.
Und – nicht ganz unbescheiden gebe ich zu Protokoll, dass ich heute ne Mail vom Bürgermeister von GAP bekommen hab. Gut, der mail ging eine mail von mir voraus. Nett finde ich es trotzdem.
Die Passion
Ich melde mich zurück – pünktlich zu den Passionsspielen. Gleich gehts also los und ich muss sagen – ganz schön professionell aufgezogen…und das, obwohl es “nur” die Probespiele sind.
Ich berichte dann mal.
