Taxi
Neulich beim abendlichen Spaziergang durch Garmisch wunderte ich mich doch sehr. Es gibt hier einen kleinen Platz, wo die einzige Attraktion nach 18 Uhr ein McDonalds ist, der im übrigen 23 Uhr schließt und 22.19 Uhr keinen Milchshake mehr verkauft, weil die Maschine schon sauber gemacht wurde. Und dort standen tatsächlich 8 Taxen. Ich frage mich für wen. Sehr eigenartig. Ideen, wie die ihren Lebensunterhalt damit verdienen?
Sollte mich mal jemand zwingen, hier in der Region n Haus zu basteln, es würde links der Waxensteinstraße – auf den Feldern wo man einen traumhaften Blick auf die Alpen hat – stehen.
Die kleinen Dinge des Alltags
Beispiel – automatisch öffnende Türen. Theoretisch ein Segen, wenn man schwer bepackt ist, praktisch ein Fluch wenn die Schaltung/ Sensorik völlig an der Realität vorbeischrammt.
Man läuft im üblichen Tempo, nährt sich der Tür und wird von dieser unfreundlich abgebremst, weil die Sensoren halt blöd eingestellt wurden und die Tür bzw. deren Automatik mich zu spät erkennt.
Das alles ist ab und an nervig, wenn man einkaufen geht und dieses Phänomen so dann und wann erlebt. Aber richtig nervt es, wenn du diese Tür arbeitsbedingt 30 x und mehr am Tag benutzen musst.
Banff
Letzte Woche war es mal wieder soweit – das Banff in Garmisch. Kurz gesagt, ein Outdoorfilmfestival, welches in Kanada beheimatet ist und eine Auswahl von Filmen dann durch die Weltgeschichte schickt.
Es war erwartungsgemäß super. Ich danke hiermit nochmals für das Geschenk
… und in einem keimt sofort und augenblicklich der Wunsch, alles stehen und liegen zu lassen und mal loszutouren.
Also – wer kommt mit ?
Urlaub
So langsam nähert sich mein Urlaub und ich hatte mir spontan überlegt, zu verreisen. So spontan wie möglich. Also hin zum Flughafen und weg. Erstens weil ich den Gedanken mag, zweitens weil ich allen Ernstes dachte, dass es so etwas wie last-minute und die dazugehörigen last-minute-Preise noch gibt. Aber das scheint vorbei zu sein.
Is wohl an mir vorbeigegangen. Also, könnte sein, dass ich doch mit dem Auto durch die Lande toure…
Nachrichtenüberraschung
Da liegt man entspannt in der Wanne und genießt ein Vollbad und hört mehr nebensächlich den Nachrichten zu. Und nachdem die Nachrichten einige Minuten vorbei sind, erinnert man sich prompt an eine Formulierung in den Nachrichten.
….Edmund Stoiber, Leiter der EU-Bürokratieabbau-Gruppen-blablabla….
Passt das zusammen? Herr Dr. Stoiber und Bürokratieabbau? Ich weiß nicht warum, aber irgendwie muss ich ein klein wenig schmunzeln – vielleicht über meine vorgefertigte Meinung, vielleicht auch einfach nur so.
Passion
Als nicht mehr in Oberammergau Wohnende, wohl aber noch Arbeitende, bekomme ich für die Passionsspiele eine Freikarte. Irgendwie schon sehr nett. So kommt es also, dass ich wohl die pro Dekade einmalige Chance nutzen werde.
Zunächst dachte ich daran, sie gewinnbringend zu verkaufen, was sich als nicht sonderlich schwer herausstellen sollte. Aber der ein oder andere Gedanke führte dazu, dass ich es vermutlich bereuen würde, mir dieses Spektakel nicht mal angesehen zu haben. So werde ich also am 8.5.10 die Passon erleben. Ich würde gern in Begleitung gehen, nur leider habe ich keine zweite Karte. Geh ich halt mit meinem Schatten.
Die Karten schauen übrings sehr schön aus. Leider liegt die meinige noch im Büro rum, so dass ein Foto nicht möglich ist. Vielleicht aber nachholbar.
Ein Wunder
das Menschen überhaupt einander verstehen.
So langsam kotzt mich die Quelle Nr. 1 der Missverständnisse an.
Nur sind Alternativen echte Mangelware. Schweigen, Handzeichen, emotionsloses Befehle-Ausspucken ähnlich eines Computers? Vielleicht einfach nicht so genau hinhören.
Versäumt
Olympia, und zwar komplett. Nicht eine Entscheidung gesehen,…nur ab und an mal was in den Nachrichten gelesen.
Update
Gestern war meterologischer Frühlingsanfang. Das hieß für mich, … wunderbar, Zeitung kaufen und am Fluß gemütlich darin schmökern. In der Praxis habe ich es keine 15 min ausgehalten. Aber der Wille war da.
Passionsspielkarte habe ich auch – eigentlich hatte ich nicht ernsthaftes Interesse, hinzugehen. Auf der anderen Seite ist es vielleicht nicht verkehrt, die Gelegenheit mal zu nutzen – bietet sich ja nur alle 10 Jahre. Und die Wahrscheinlichkeit, dass ich hier an diesem Ort in 10 Jahren noch sein werde, ist eher in Richtung gering einzuschätzen.
Ich habe eine Schreibmaschine. Leider noch nicht funktionsfähig, aber das wird sich bald ändern. Wenn also der ein oder andere plötzlich einen schreibmaschinengeschriebenen Brief in der Hand hält – dann is er bestimmt von mir.
Direkt gegenüber von dem Haus, in dem ich sesshaft bin, wohnt eine Person, die auch mit Nachnahmen Och heißt. Schon irgendwie überraschend.
Eigentlich stand mir der Sinn nach mehr schreiben, aber wat nich is, is nich.
CD und Glatteis
Jeder weiß, dass gefrorenes Wasser unter den Füßen recht rutschig werden kann. Was ich heute für eine Erfahrung machte – Glatteis, ne CD die auf selbigen liegt und darüber Schnee so das die Runde Scheibe verdeckt ist – … alter Schwede, das ist a****glatt.
